Liveticker Ukraine-Krieg: Ukrainische Drohnen greifen Tanker in russischen Hoheitsgewässern an

16.04.2026 15:12 Uhr
15:12 Uhr
Zwei Tote und drei Verletzte durch ukrainische Attacken auf Gebiet Cherson
Gouverneur Wladimir Saldo wirft der Führung in Kiew weitere "barbarische" Verbrechen gegen die Bevölkerung des von Russland kontrollierten Teils des Gebiets Cherson vor. Wie der Politiker auf Telegram schreibt, seien in den vergangenen 24 Stunden infolge der ukrainischen Attacken zwei Zivilisten ums Leben gekommen, weitere drei seien verletzt worden. So sei in der Ortschaft Winogradow eine 63 Jahre alte Frau ums Leben gekommen. Ein 65 Jahre alter Mann habe ein Explosionstrauma und zahlreiche Splitterverletzungen erlitten. Bei einer Drohnenattacke auf ein Auto sei eine 74 Jahre alte Einwohnerin der Stadt Kachowka getötet worden. In der Ortschaft Radensk habe ein 50 Jahre alter Mann Verletzungen erlitten. In der Ortschaft Solonzy sei ein 42 Jahre alter Fahrer auf eine Mine aufgefahren und habe dabei einen Knochenbruch und ein Explosionstrauma erlitten.
Saldo berichtet darüber hinaus über Sachschäden. In der Ortschaft Kostogrysowo sei ein Wohnhaus beschädigt worden. In der Siedlung Nikolajewka seien mehrere Autos zu Schaden gekommen. Außerdem habe der Gegner Aljoschki, Golaja Pristan, Obrywka, Radensk und Staraja Sburjewka unter Beschuss genommen und mehr als ein Dutzend Ortschaften mit unbemannten Luftfahrzeugen angegriffen.
14:55 Uhr
Ukrainische Drohnen greifen Tanker im russischen Hoheitsgewässer an – Kapitän verletzt

SymbolbildUrheberrechtlich geschützt Nach der massiven ukrainischen Drohnenattacke auf die Region Krasnodar hat das Ermittlungskomitee der Russischen Föderation eine strafrechtliche Untersuchung wegen Terrorismus eingeleitet. In einer entsprechenden Erklärung gab die Behördensprecherin Swetlana Petrenko darüber hinaus weitere Einzelheiten des nächtlichen Angriffs auf die russische Schwarzmeerküste bekannt. Ihr zufolge sei ein Tankschiff mit Drohnen attackiert worden, das unter Liberias Flagge im russischen Hoheitsgewässer unterwegs gewesen sei. Der Kapitän, der ein türkischer Bürger sei, habe Verletzungen erlitten und sei ins Krankenhaus eingeliefert worden.
Zuvor hatte Gouverneur Weniamin Kondratjew auf Telegram geschrieben, dass im Schwarzmeer-Hafen Noworossijsk ein ziviles Schiff in Brand geraten sei. Das Feuer sei schnell gelöscht worden. Ein Mensch habe Verletzungen erlitten.
14:37 Uhr
Russische Truppen zerstören mehr als 40 Drohnen über Gebiet Saporoschje
Die ukrainischen Streitkräfte setzen ihre Drohnenangriffe auf den von Russland kontrollierten Teil des Gebiets Saporoschje fort. Gouverneur Jewgeni Balizki meldet den Abschuss von mehr als 40 unbemannten Luftfahrzeugen innerhalb der letzten 24 Stunden. Die Drohnen seien von Luftabwehreinheiten der Armee und Kämpfern der russischen Nationalgarde (Rosgwardija) unschädlich gemacht worden. Dabei handele es sich sowohl um Kampf- als auch um Aufklärungsdrohnen.
Balizki meldet weder Todesopfer noch Verletzte unter der Zivilbevölkerung. Durch die ukrainischen Attacken seien zwei Haushalte in den Siedlungen Terpenje und Jurowka zu Schaden gekommen.
14:09 Uhr
Fast die Hälfte der Ukrainer in Deutschland im Niedriglohnbereich beschäftigt
Viele Geflüchtete aus der Ukraine haben inzwischen einen Arbeitsplatz in Deutschland gefunden. Überdurchschnittlich viele von ihnen sind aber im Niedriglohnbereich beschäftigt: 49,8 Prozent der vollzeitbeschäftigten Ukrainer haben im Jahr 2025 nur ein Gehalt im Niedriglohnbereich bekommen. Dies geht aus einer Antwort des Bundesarbeitsministeriums auf eine Anfrage der AfD-Bundestagsfraktion hervor, die der Nachrichtenagentur AFP vorliegt.
Im Durchschnitt aller ausländischen Beschäftigten lag die Quote der Niedriglohn-Beziehenden bei 30,5 Prozent. Bei deutschen Beschäftigten waren es 12,5 Prozent. Auch jene ukrainischen Vollzeitbeschäftigten, die als Fachkraft tätig waren, erhielten den Zahlen zufolge ein unterdurchschnittliches Gehalt. Rund 65 Prozent der ukrainischen Vollzeit-Fachkräfte bekamen demnach ein monatliches Bruttogehalt, das unter dem mittleren Gehalt von deutschen Vollzeitbeschäftigten lag, die einer Helfertätigkeit nachgingen. Bei allen ausländischen Fachkräften traf dies auf rund 43 Prozent zu, bei deutschen Fachkräften auf 25 Prozent.
Den Zahlen des Ministeriums zufolge waren im Juni 2025 rund 285.500 Ukrainer in Deutschland sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Davon arbeiteten ungefähr 182.100 in Vollzeit und rund 103.400 in Teilzeit. Zum Stichtag 31. Dezember 2025 lebten insgesamt rund 1,33 Millionen Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine in Deutschland, unter ihnen viele Frauen, die sich alleine um ihre Kinder kümmern müssen.
13:40 Uhr
Frontbericht des russischen Verteidigungsministeriums
Das russische Verteidigungsministerium berichtet über den weiteren Verlauf der militärischen Sonderoperation in der Ukraine binnen der vergangenen 24 Stunden. Wie die Militärbehörde am Donnerstag auf der Plattform MAX schreibt, habe der Truppenverband Nord seine taktische Position verbessert, wobei er ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Kondratowka, Miropolje und Pissarewka im Gebiet Sumy sowie Semljanki, Isbizkoje, Nikolskoje und Pokaljanoje im Gebiet Charkow getroffen habe. Der Gegner habe bis zu 145 Armeeangehörige verloren. Das russische Militär habe zudem zwölf Wagen, eine Anlage der elektronischen Kampfführung sowie sieben Munitions- und Materiallager zerstört.
Der Truppenverband West habe ebenfalls seine Position an der vordersten Linie verbessert, indem er Personal und Technik des Gegners nahe den Ortschaften Gorochowatka, Druscheljubowka, Nowossergejewka, Senkowo, Studenok und Tschereschtschina im Gebiet Charkow sowie Iljitschowka, Krasny Liman und Majaki in der DVR getroffen habe. Dabei seien bis zu 190 ukrainische Kämpfer getötet oder verletzt worden. Der Gegner habe außerdem zwei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 17 Wagen, drei Geschütze und zwei Munitionslager verloren.
Auch der Truppenverband Süd habe günstigere Stellungen bezogen und ukrainische Einheiten in der Nähe der Ortschaften Weroljubowka, Iljinowka, Konstantinowka, Kriwaja Luka, Nikolajewka, Orechowatka, Popasnoje und Selesnjowka in der DVR getroffen. Das russische Ministerium beziffert die gegnerischen Personalverluste auf mehr als 145 Soldaten. Dabei seien ein Transportpanzer, sechs gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, 16 Wagen, eine Anlage der elektronischen Kampfführung sowie zehn Munitions- und Materiallager eliminiert worden.
Der Truppenverband Mitte habe ebenfalls seine taktische Position verbessert und ukrainische Einheiten im Raum der Ortschaften Belizkoje, Dobropolje, Solotoi Kolodes, Kutscherow Jar, Nowogrigorowka und Nowonikolajewka in der DVR sowie Nowopawlowka und Nowopodgorodnoje im Gebiet Dnjepropetrowsk getroffen. Der Gegner habe einen Verlust von bis zu 340 Armeeangehörigen hinnehmen müssen. Darüber hinaus seien zwei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge, zwei Wagen, ein Mehrfachraketenwerfer und ein Munitionslager außer Gefecht gesetzt worden.
Auch der Truppenverband Ost habe seinen Vormarsch fortgesetzt, indem er Personal und Technik der ukrainischen Streitkräfte nahe den Ortschaften Kolomijzy im Gebiet Dnjepropetrowsk sowie Wosdwischewka, Kopani, Ljubizkoje und Timoschewka im Gebiet Saporoschje getroffen habe. Die russische Militärbehörde schätzt die gegnerischen Personalverluste auf mehr als 195 Soldaten. Außerdem seien zwei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge und acht Wagen eliminiert worden.
Der Truppenverband Dnjepr habe Personal und Technik des Gegners in der Nähe der Ortschaften Orechow und Preobraschenka im Gebiet Saporoschje getroffen. Mehr als 40 ukrainische Kämpfer seien getötet oder verletzt worden. Der Gegner habe darüber hinaus zwei gepanzerte Gefechtsfahrzeuge und zwölf Wagen verloren.
Nach russischen Angaben habe die Ukraine seit dem Beginn der Sonderoperation am 24. Februar 2022 insgesamt 671 Flugzeuge, 284 Hubschrauber, 134.449 Drohnen, 656 Flugabwehrraketenkomplexe, 28.923 Kampfpanzer und andere Panzerfahrzeuge, 1.701 Mehrfachraketenwerfer sowie 34.455 Geschütze und Mörser verloren.
13:10 Uhr
Russland bestätigt massiven Vergeltungsschlag gegen Rüstungswerke in Ukraine

Ein starker Brand in Kiew, 16. April 2026Urheberrechtlich geschützt Das russische Verteidigungsministerium hat einen massiven Angriff auf militärische Ziele in der Ukraine bestätigt. Wie die Behörde auf der Plattform Telegram schreibt, sei dies eine Reaktion auf Terrorattacken des Nachbarlandes auf zivile Objekte in Russland gewesen. Das russische Militär habe beim Vergeltungsschlag hochpräzise boden-, luft- und seegestützte Langstreckenwaffen und Kampfdrohnen eingesetzt. Dabei seien gegnerische Rüstungsbetriebe, darunter Werke zur Produktion von Marschflugkörpern sowie Lang- und Mittelstreckendrohnen, und Energieanlagen, die der Gegner zu militärischen Zwecken nutze. Alle anvisierten Ziele seien getroffen worden, heißt es.
Darüber hinaus meldet das Ministerium erfolgreiche Luft-, Drohnen-, Raketen- und Artillerieangriffe auf einen Containerhafen, Parkplätze mit Panzerfahrzeugen, Testgelände für bodengestützte Robotersysteme und 154 Standorte mit ukrainischen Soldaten und ausländischen Söldnern. Die russische Luftabwehr habe dagegen in den vergangenen 24 Stunden fünf Lenkbomben und 270 Drohnen abgefangen.
Zuvor haben die ukrainischen Behörden über mehrere russische Angriffswellen mit Hunderten Drohnen und Dutzenden Raketen berichtet. Demnach seien dadurch mindestens 16 Menschen getötet worden. Mehr als 80 weitere seien verletzt worden. Explosionen und Brände wurden aus der Hauptstadt Kiew, der Hafenstadt Odessa am Schwarzen Meer und der Industriestadt Dnjepropetrowsk gemeldet.
12:39 Uhr
Italien und Ukraine planen gemeinsame Drohnenproduktion
Italien und die Ukraine wollen ihre Rüstungskooperation ausbauen und die gemeinsame Produktion von Drohnen prüfen. Nach einem Treffen mit Präsident Wladimir Selenskij in Rom sagte Ministerpräsidentin Giorgia Meloni, Italien sei besonders an Projekten im Drohnensektor interessiert. Selenskij warb für einen "Drone Deal", mit dem die Ukraine ihre im Krieg gewonnenen Erfahrungen und ihr technologisches Know-how in Kooperationen mit Partnerländern einbringen will. Teams beider Seiten sollen nun die technischen Details klären.
Thank you, Italy, for hosting this visit and for your unwavering support for Ukraine and Ukrainians. I especially want to thank you for the respect shown to our state, to our independence and territorial integrity, and to our people.Respect is just as important as security.… pic.twitter.com/00WQHjimO8
— Volodymyr Zelenskyy / Володимир Зеленський (@ZelenskyyUa) April 15, 2026Vor seiner Ankunft in Rom hatte Selenskij in Deutschland ein neues Hilfspaket im Umfang von vier Milliarden Euro für Flugabwehrraketen und Startsysteme erhalten. Weitere Zusagen kamen auch aus Norwegen, Großbritannien und Tschechien.
12:08 Uhr
Mehrere Opfer bei ukrainischen Angriffen auf 56 Ortschaften im Gebiet Belgorod
Gouverneur Wjatscheslaw Gladkow veröffentlicht jeden Tag auf Telegram Statistiken über ukrainische Angriffe auf Siedlungen im russischen Grenzgebiet Belgorod. Aus dem heutigen Eintrag geht hervor, dass das ukrainische Militär in den vergangenen 24 Stunden 56 Ortschaften in sieben Bezirken angegriffen habe. Der Gegner habe mindestens 61 Geschosse abgefeuert und 123 Drohnen eingesetzt, von denen 50 abgeschossen worden seien.
In der Statistik beklagt der Politiker den Tod einer Einwohnerin der Siedlung Jekaterinowka durch eine ukrainische FPV-Drohne. In der Siedlung Grusskoje habe ein Mann bei der Detonation einer Drohne Verletzungen erlitten. Drei weitere Männer seien in der Siedlung Malomichailowka teils schwer verletzt worden, als ein unbemanntes Luftfahrzeug ihr Auto attackiert habe. In der Stadt Schebekino habe eine Frau Verletzungen erlitten, als eine ukrainische Drohne in ihrem Haus eingeschlagen sei. Außerdem habe ein Mann eine medizinische Einrichtung aufgesucht, nachdem er noch am 13. April bei einer Drohnenattacke auf die Stadt Schebekino verletzt worden sei.
Gladkow meldet darüber hinaus zahlreiche Sachschäden. Demnach seien in den vergangenen 24 Stunden zwei Wohnungen in zwei Mehrfamilienhäusern, 31 Einfamilienhäuser, ein Infrastrukturobjekt, eine Energieanlage, drei soziale Einrichtungen, drei Geschäfte, ein Verwaltungsgebäude, drei Betriebe, ein Landwirtschaftsbetrieb, zwei Lkw und 18 Autos zerstört oder beschädigt worden. Wegen einer ukrainischen Attacke auf eine Energieanlage in der Gebietshauptstadt Belgorod sei die Siedlung Dubowoje teilweise ohne Strom- und Wasserversorgung geblieben.
11:36 Uhr
Der persönliche Einsatz des Friedrich Merz für die Ukraine

Friedrich Merz und Wladimir Selenskij treffen sich am 14. April 2026 in Berlin.Urheberrechtlich geschützt Der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz freut sich, dass Viktor Orbán nicht wiedergewählt wurde und dass die EU jetzt 90 Milliarden Euro an die Ukraine überweisen kann. Am 14. April hat Merz den ukrainischen Machthaber Wladimir Selenskij mit militärischen Ehren in Berlin empfangen. Unter anderem wurde eine "strategische Partnerschaft" vereinbart. Das Verhältnis von Merz zur Ukraine hat eine längere Vorgeschichte.
Mehr dazu in diesem Meinungsartikel von Wolfgang Bittner auf unserer Website.
11:03 Uhr
Zahl der Verletzten durch ukrainische Drohnenattacke auf Tuapse steigt weiter an
Der Gouverneur der südrussischen Region Krasnodar, Weniamin Kondratjew, hat auf Telegram mehr Details zum ukrainischen Drohnenangriff auf die Hafenstadt Tuapse an der Schwarzmeer-Küste mitgeteilt. Infolge der massiven Attacke seien zwei Menschen ums Leben gekommen: ein 14 Jahre altes Mädchen und eine junge Frau. Ihre Leichen seien aus den Trümmern geborgen worden. Zuvor hatte der Politiker den Tod von zwei Kindern im Alter von 5 und 14 Jahren gemeldet.
Kondratjew sprach nun von fünf Verletzten, während er am frühen Morgen noch zwei Verletzte gemeldet hatte. Bei den Opfern handele es sich um ein Kind, drei Frauen und einen Mann. Eine Frau sei mit mittelschweren Verletzungen in ein Krankenhaus eingeliefert worden, die anderen Betroffenen seien am Ort des Geschehens ärztlich versorgt worden, so der Gouverneur.
Ferner berichtete der Gouverneur über Sachschäden. In der Hafenstadt und ihrer Umgebung seien durch herabfallende Drohnenteile sechs Mehrfamilien- und 24 Einfamilienhäuser beschädigt worden. Auch drei Bildungsstätten, darunter eine Musikschule, seien zu Schaden gekommen. In Sotschi seien ein Mehrfamilienhaus, zwei Einfamilienhäuser und ein Kindergarten beschädigt worden. Die Kinder seien in einem anderen Gebäude des Kindergartens untergebracht worden. Im Hafen Noworossijsk hätten herabfallende Drohnenteile ein ziviles Schiff in Brand gesetzt. Die Flammen seien gelöscht worden. Ein Mensch habe Verletzungen erlitten.
Durch die Sperrung von RT zielt die EU darauf ab, eine kritische, nicht prowestliche Informationsquelle zum Schweigen zu bringen. Und dies nicht nur hinsichtlich des Ukraine-Kriegs. Der Zugang zu unserer Website wurde erschwert, mehrere Soziale Medien haben unsere Accounts blockiert. Es liegt nun an uns allen, ob in Deutschland und der EU auch weiterhin ein Journalismus jenseits der Mainstream-Narrative betrieben werden kann. Wenn Euch unsere Artikel gefallen, teilt sie gern überall, wo Ihr aktiv seid. Das ist möglich, denn die EU hat weder unsere Arbeit noch das Lesen und Teilen unserer Artikel verboten. Anmerkung: Allerdings hat Österreich mit der Änderung des "Audiovisuellen Mediendienst-Gesetzes" am 13. April diesbezüglich eine Änderung eingeführt, die möglicherweise auch Privatpersonen betrifft. Deswegen bitten wir Euch bis zur Klärung des Sachverhalts, in Österreich unsere Beiträge vorerst nicht in den Sozialen Medien zu teilen.
Am 24. Februar kündigte der russische Präsident Wladimir Putin an, gemeinsam mit den Streitkräften der Donbass-Republiken eine militärische Spezialoperation in der Ukraine zu starten, um die dortige Bevölkerung zu schützen. Die Ziele seien, die Ukraine zu entmilitarisieren und zu entnazifizieren. Die Ukraine spricht von einem Angriffskrieg. Noch am selben Tag rief der ukrainische Präsident Wladimir Selenskij im ganzen Land den Kriegszustand aus.
Der Westen verurteilte den Angriff, reagierte mit neuen Waffenlieferungen, versprach Hilfe beim Wiederaufbau und verhängte Sanktionen gegen Russland.
Auf beiden Seiten des Konfliktes sind zahlreiche Soldaten und Zivilisten getötet worden. Moskau und Kiew haben sich gegenseitig verschiedener Kriegsverbrechen beschuldigt. Tausende Ukrainer sind mittlerweile aus ihrer Heimat geflohen.


